Schulhaus Salzmagazin
Durch die Aneinanderbindung von Gemeinschafts- und Aufenthaltsräumen entsteht eine sekundäre Erschliessung, die sich vertikal und horizontal durch das ganze Gebäude zieht. Diese Zone gibt den einzelnen Geschossen ihre Identität, erlaubt es aber auch, Schulungsbereiche über mehrere Geschosse zusammenzuziehen. Durch die versetzte Anordnung der zweigeschossigen Gemeinschaftsräume fällt das Sonnenlicht quer durch den Gebäudekörper und bestimmt mit seinem Lichtspiel die Fassade am Sihlquai.
Das Gebäude orientiert sich in Volumetrie und Ausrichtung an den kubischen Baukörpern seiner Nachbarschaft (Schule für Gestaltung, Mechanisch-Technische Berufsschule, Limmathaus). Entlang dem Sihlquai bindet es sich ein in die Reihe der bestehenden Schul- und Verwaltungsbauten.
Der vorgeschlagene Typus vermittelt zwischen Solitärbau und Blockrand. Es entsteht ein offener Hof, der die beiden Technischen Berufsschulen verbindet. Mit etwas über vierundzwanzig Metern ist das Gebäude gleich hoch wie der Kopfbau der Schule für Gestaltung. Der Rücksprung gegenüber dem Sihlquai relativiert diese Höhe allerdings etwas. Zudem wird die Sicht auf die alte Berufsschule freigegeben.
Im vorgelagerten Sockelbau liegen die Turnhallen. Ihr statisches System ist unabhängig von der Statik des Hochbaus.
Wettbewerb, Zürich, 1996













