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Totenkopfaffenanlage, Knies Kinderzoo

Die schwungvolle Form der Netzkuppel schmiegt sich zwischen den bestehenden Baumbestand und nimmt die Formensprache der bereits bestehenden Bauten auf.

Die hohe, schwungvolle Übernetzung der Totenkopfaffen-Anlage lockt die Besucher in den hintersten Bereich des Kinderzoos und verleiht dem ganzen Gebiet neues Leben.
Die ausdrucksstarke Zeltform legt sich zwischen die bestehenden Bäume. Die Konstruktion besteht aus vier schräg stehenden Stahlpylonen über die ein Chromstahlnetz gespannt wird.
Das feinmaschige Netz ist nicht nur transparente Grenze, sondern gleichzeitig vertikale Spiel- und Kletterfläche. Es erlaubt eine optimale Sicht auf die Tiere und lässt die Form der Kuppel je nach Lichteinfall hell aufschimmern oder sich fast unsichtbar auflösen.
Eine weitere Attraktion sind die eigens entwickelten Netzröhren, welche die Aussenanlage mit dem Affenhaus verbinden. Die Tiere bewegen sich durch diese hängenden Röhren frei und bieten damit ein fotogenes Spektakel für die Besucher.
Kleinere geführte Gruppen gelangen über eine Zugangsschleuse in die Anlage um die Totenkopfaffen in direktem Kontakt zu erleben. Die Schleuse ist gleichzeitig das Schaufenster der Anlage, durch das man die Tiere ungestört und ohne Sonnenblendung beobachtet.
Das Innenquartier wurde in eine bestehende Stallung eingebaut. Dem Konzept des Kinderzoos folgend, ist der Bau für das Publikum nicht zugänglich. Fenster bieten jedoch Einblicke in diesen interessanten nach neusten zoobiologischen Erkenntnissen gestalteten Bereich.
 
Bauherrschaft: Gebrüder Knie, Schweizer National-Circus AG
 
Fachbiologische Beratung: Kurt Müller
 
Grundfläche: 250 m2  
Volumen: ca. 1500 m3
 
Planungszeit: März bis November 2003
Bauzeit: November 2003 bis März 2004
Eröffnung: 13. März 2004
 

Fotos:
Netzröhren; Jakob AG
Andere; Dominique Marc Wehrli