Bundesbasis Dübendorf

Das Areal des ehemaligen Militär-Flugplatzes Dübendorf steht vor grossen Veränderungen. Weite Teile des Areals werden umgenutzt. Der historische Kern des Flugplatzes Dübendorf wird Teil der Bundesbasis für Helikopter der Luftwaffe (Bereich Nord- und Ostschweiz) und für Flächentragflugzeuge der swisstopo.

Sie befinden sich heute in den geschützten Gründerhallen der SWISSAIR. Der sorgfältigen Integration der historisch wertvollen Bestandsbauten ins neue Gesamtkonzept kommt eine grosse Bedeutung zu. Minimal sollen dabei die Hallen 11 und 12 erhalten bleiben, für Neubauten stehen zwei Baubereiche zur Verfügung. 

Zu den drei bestehenden Hallen wird eine Vierte daneben gesetzt. Das Projekt erhält vorläufig alle drei Hallen und weite Teile der Annexbauten. Lediglich eine später erstellte Werkstätte hinter der Halle 12 sowie der offene Unterstand hinter der Halle 10 werden zurückgebaut. Die Hallen 11 und 12 mit den zugehörigen Werkstattbereichen lassen sich gut in das Nutzungskonzept der Bundesbasis integrieren und auch die Halle 10 bleibt als strategische Reserve erhalten und wird mit geringem Aufwand für ihre neue Nutzung als Fahrzeugeinstellhalle nutzbar gemacht. Der kompakte Neubau setzt sich nordwestlich neben den langen Bestandsbau. Er enthält insbesondere die Helikoptereinstellhalle. Aus ökonomischen Gründen wird die Hallengrösse bereits heute auf die zukünftig grösseren Dimensionen der Transporthelikopter ausgelegt. In der räumlich situativen Logik nimmt der Neubau die rückseitige Gebäudeflucht der Bestandsbauten auf. Es entsteht ein neues Ensemble, jedoch bleibt die historische Situation durch den Abstand zwischen neuen und bestehenden Anlageteilen deutlich lesbar. Neben optimalen funktionalen und logistischen Abläufen erlaubt diese Anordnung, während der Bauzeit ohne Provisorien auszukommen. Die äussere Erscheinung der Bestandsbauten wird zur ursprünglichen gestalterischen Intention zurückgeführt – insbesondere werden die ursprünglichen, strahlend weissen Putzflächen originalgetreu in Stand gesetzt. Die Gestaltung der Neubau-Fassaden übernimmt den weissen Farbton, wird aber in Materialisierung und Strukturierung eigenständig entwickelt.

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  • Auftraggeber

    Bund

  • Verfahren

    Studienauftrag mit PQ

  • Gesamtleitung

    MMT AG

  • Bauingenieur

    Kissling + Zbinden AG, Thun

  • HLKSE-Planer

    3-Plan Haustechnik AG, Winterthur