© Dominique Marc Wehrli

Tiergarten Balmhof

Die Stiftung Balm in Jona bietet geistig oder körperlich behinderten Menschen einen Wohn- und Beschäftigungs-, bzw. Arbeitsplatz. Der Tiergarten ist ein wichtiges Angebot für seine Bewohner gleichermassen wie für die Bevölkerung und schafft Kontakte zwischen Mensch und Tier und den Bewohnern mit den Spaziergängern untereinander.

Zwei Holzbauten bilden ein bauernhofartiges Ensemble mit hoher Aufenthaltsqualiät. Die Anordnung der Volumen parallel zum Hang folgt dem Konzept der Anlage aus den 70-igern. Ausserdem findet man die Ordnung der zueinander verschobenen, langen Körper in den Stützmauern im steilen Hang, welcher den Hintergrund der Anlage bildet.

Der Tiergarten besteht aus einem Stall- und aus dem Sozialgebäude welches, eine Futterküche und einen Beschäftigungsraum für die Klienten der Balm beinhaltet. Das Dach des grossen, gedeckten Aussenraums prägt den Ausdruck der Architektur, welche ein vielfaches Angebot an geborgenen und barrierefreien Aufenthaltsbereichen anbieten soll.
Der Stall beherbergt Tiere, welche sich auch besonders gut für tiergestützte Therapien eignen. Es sind insbesonere Kune-Kune-Schweine sowie Esel, Kaninchen und Hühner einer jeweils besonders geeigneten Rasse.

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  • Kategorie

    Zooarchitektur, Holzbau, Ersatz-Neubau, Landwirtschaft, Therapie

  • Bauherrschaft

    Stiftung Balm, Direktauftrag

  • Bauleitung

    roosarchitekten, Rapperswil-Jona

  • Landschaftsarchitektur

    Zschokke & Gloor Landschaftsarchitekten

  • Fachbiologische Beratung

    Kurt Müller

  • Leistung M&T

    Vorstudien bis und mit Ausführungsplanung, gestalt. Leitung und Dokumentation

  • Realisierung

    2017-18

  • Fotografie

    Dominique Marc Wehrli, Dietikon